Von München nach Berlin — Ein Vergleich der Verkehrsmittel

Die tägliche Mobilität gehört zu unserem Lebenswandel und zu unserer Arbeitswelt. Jeden Tag sind Millionen Menschen allein in Deutschland unterwegs.

Was bedeutet das für unsere Zeit? ..die Umwelt? …und unseren Geldbeutel? Als Beispiel haben wir uns (als Münchner) mal die Strecke von München nach Berlin genauer angeschaut.

Die Reisezeit

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wäre man mit dem Flugzeug extrem schnell unterwegs. Zugegeben, das Flugzeug ist wirklich sehr schnell unterwegs, aber man sollte die notwendige Zeit für Security Check, Boarding und notwendigen Terminalaufenthalt dabei nicht vergessen.

Mit dem Zug ist man in unserem Beispiel von Haustüre zu Haustüre nur ca. 1 Stunde länger unterwegs. Aber dafür kann man die Zeit während der Zugfahrt sinnvoll für die verschiedensten Dinge nutzen: Lesen, Flime schauen, Arbeiten, Schlafen, … die “verlorene Zeit”, die nicht genutzt werden kann ist hier im Vergleich eindeutig am geringsten.

Mit dem Auto sieht es wiederum ganz anders aus. Solange es kein wirklich autonomes Fahrzeug gibt, muss man sich die gesamte Fahrtzeit über konzentrieren. Zusätzlich kann man schnell in einen Stau geraten, der die Reisezeit auch schnell um 30 bis 60 Minuten verlängern kann.

Der Klimaaspekt

Und wie sieht das aus der Sicht der CO2 Emissionen aus?

Dadurch, dass die CO2 Emissionen von Flugzeugen in der großen Höhe eine 3-fach stärkere Wirkung haben ist das Flugzeug eindeutig das klimaschädlichste Fortbewegungsmittel in unserem Vergleich. Hier hat der Zug ganz klar die Nase vorne. Und der ICE-Sprinter in unserem Beispiel fährt laut Bahn sogar mit 100% Ökostrom.

Um das 1,75°C Ziel aus dem Pariser Abkommen einhalten zu können, dürfen wir durchschnittlich nicht mehr als 1kg CO2 pro Tag pro Person für unsere Mobilität ausstoßen.

Mit unseren heutigen Mobilitätsanforderungen (Geschäftsreisen, Urlaub, Ausflüge, …) und den aktuell genutzten Verkehrsmittel (speziell für den motorisierten Individualverkehr) ist das aber nur schwer zu erreichen.

Die Kosten

Bei den Kosten gewinnt auch die Bahn (2. Klasse ohne Bahncard). Mit einer Bahncard wird das ganze noch attraktiver. Für das Auto darf man nicht nur die Bezinkosten für einen Vergleich berechnen sondern muss auch Abnutzung, Wertverlust, Versicherung, Steuer, usw. mit betrachten. Beim unserem Flug ist die Fahrt zum Flughafen und vom Flughafen weg zum Zielort natürlich auch nicht kostenfrei.

Für uns ist es ganz klar: Auch wenn die Bahn nicht immer pünktlich ist — bis jetzt hatte für uns immer die Bahn das Beste Gesamtangebot. Allein aus Sicht des Klimaschutzes und der nutzbaren Zeit!

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